Plötzlich gibt Gast der AFD RÜCKENDECKUNG! – ,,Mit der CDU wirds in 100 Jahren NIX!”
Das Risiko der Zusammenarbeit liegt auch auf Seiten der AfD. Überzeugt Sie das oder haben Sie das Gefühl, hier wird etwas auf den Tisch gelegt, was wir eigentlich fundamental nicht wollen? Nicht die CDU geht ein Risiko ein, wenn sie mit der AfD zusammen regiert, sondern die AfD. Damit hat keiner gerechnet, aber es ist definitiv etwas dran.
Wenn die AfD nicht die absolute Mehrheit holt, hat sie immer wieder den Klotz am Bein. Schauen wir direkt in diese Talkshow, die gerade überall viral geht. Maisberger hat daraufhin nie wieder Alice Weidel in einem solchen Format eingeladen. Dass mal, dass Menschen da gar nicht asylberechtigt sind, das ist das erste. Das sagt eben auch internationales internationale Dublin Abkommen.
Da ist ja letztendlich das Problem. So und letztendlich wurde der Wähler nicht gefragt und wie also war eine Abstimmung über die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel und das war auch das Signal, was sie hätte hören sollen. Sie haben zwar gesagt, das fing früher an, aber in diesen Landtagswahlen war es das beherrschende Thema.
Ja, richtig. Genau, weil weil das weil die Flüchtlingskrise, es wird immer von der Flüchtlingskrise gesprochen und diese Flüchtlingskrise wurde erst dieser Bundesregierung richtig kreiert. Okay. Ja. So aufgrund dieser Rechtsverletzung. Erstens, da wir im Schengraum keine sicheren Außengrenzen haben und natürlich auch darauf verzichten, äh nach innen hinein äh für sichere Grenzen zu sorgen bzw. sie zu kontrollieren.
Dementsprechend können wir überhaupt gar nicht differenzieren zwischen den Schutzbedürftigen und die, die es eben nicht sind. Überzeugt sie das oder haben Sie das Gefühl, hier wird etwas auf den Tisch gelegt, was wir eigentlich fundamental nicht wollen? Mhm. Ich glaube, letztendlich geht es gar nicht um diese Frage.
Ja, weil wir diskutieren hier über die Flüchtlingskrise allgemein Europa und wir haben offensichtlich eine Krise. Jetzt diskutieren wir plötzlich über die Türkei, ja, in Europa. Es geht um den Schengenraum und der Schengenraum lebt von sicheren Außengrenzen, richtig? So. Und wenn Sie mich fragen, dann geht es doch primär erstmal darum, äh diese Grenzen zu sichern und zu kontrollieren.
Also die Grenzen beispielsweise von Italien und Slowenien gemeinschaftlich zu kontrollieren. Darum verstehe ich eigentlich jetzt die ganze Diskussion mit der Türkei überhaupt gar nicht. Erstens die Flüchtlinge über die Türkei zu erklären, das brauchen sie mir gar nicht zu erklären.
Ich bin nämlich noch gar nicht fertig. Ja, richtig. Es geht letztendlich darum und ähm jetzt sind wir schon wieder ein Schritt weiter, weil ich komme ja direkt dahin. Ähm jetzt sind wir schon wieder ein Schritt weiter, dass wir mit der Türkei über irgendwelche Beitrittsverhandlung spekulieren und ich glaube, das ist doch überhaupt gar nicht das Thema.
Haben Sie gesagt. Also, warum redet man mit der Türkei? Weil man den Schleppern das Handwerk legt. Moment, we das weiß ich alles. Möchtest trotzdem sagen. Ja, weil sie sagen, sie verstehen das nicht, weil man den Schlepper an das Handwerk legen will. man verhindern will, dass Leute übers Mittelmeer kommen, wo ein großer Teil von ihnen ertrinkt.
Wenn man das verhindern will, dass die Flucht übers Mittelmeer weiterhin stattfindet, muss man auf der anderen anderen Ufer sozusagen die Flucht verhindern. Da ist nun mal die Türkei und die Türkei hat 2,7 Millionen syrische Bürgerkriegsflüchtlinge. Man muss mit der Türkei reden, sonst wäre man verrückt, wenn man es nicht tä.
So und dann, dass die Türkei eigene Interessen hat, auch materielle, weil sie schon jetzt 2,7 Millionen Flüchtlinge unterhält, weil man dort Schulen bauen muss und so weiter. Das ist doch nur logisch. Und was die Mitgliedschaft der Türkei angeht, da darf man jetzt kein Popanz aufbauen, aber übrigens auch in solchen Sendungen nicht.
