Teil I – Das Lächeln mit Zähnen
Der Ballsaal des Hotels war voller Zucker und Glanz – endlose Reihen von Sektgläsern, eine Torte, die so groß war, dass Kinder staunen mussten, Lichterketten, die wie Galaxien drapiert waren. Monatelang hatte ich mit den Verkäufern gefeilscht, damit es mühelos aussah. Und für einen Moment – Evans Hand auf meinem Rücken, die Band, die einen Walzer anstimmte, den ich ausgesucht hatte, weil meine Großmutter ihn liebte – hätte ich fast geglaubt, wir hätten es geschafft.
„Liebling“, sagte sie, als ein Fotograf seine Kamera hob und sie ins Bild manövrierte. Ihr Parfüm drang eine halbe Sekunde vor ihrer Stimme ein – Gardenie und etwas Schärferes, wie eine Warnung. „Wir übergeben das Auto, das dir seine Eltern gegeben haben, deiner Schwester.“
Sie sagte es leichthin, wie eine Hostess, die Stühle umverteilt. Ihre Hand lag gerade lange genug auf meinem Unterarm, um auf den Fotos liebevoll auszusehen. Danielle kam wie aufs Stichwort herein, Pailletten strahlten Licht aus, ihr Lächeln war wie eine Klinge, umhüllt von Glitzer.
