… Unter dem Tisch, der den ganzen Abend so gewöhnlich schien, in den goldenen Strahlen der untergehenden Sonne, sah ich etwas, das in meinen Adern erstarrte.
Ein Mann. Er lag regungslos, die Augen weit offen — blinzelte aber nicht. Er sah nicht betrunken aus. Schneller… bewußtlos. Für einen Bruchteil einer Sekunde konnte ich nicht atmen. Er war elegant gekleidet, trug einen gut geschnittenen Anzug und teure Schuhe, aber seine Krawatte war locker und sein Gesicht… blass wie Papier.
Ich zog mich abrupt zurück und stand auf. Niemand am Tisch hat noch etwas bemerkt. Im Hintergrund spielte leise Musik, die Gäste lachten, die Kellner verteilten Snacks. Nur mein kleiner Junge, Leo, sah mich mit großen verängstigten Augen an.
– Wer ist das? “Ich flüsterte zu und fühlte, dass hier etwas sehr falsch war.
Das war kein Witz.
Dort lag Herr Albin, einer der Freunde des Bräutigams. Ich habe ihn schon einmal gesehen, lächelnd, mit einem Glas in der Hand, mit Energie tanzen.
Und jetzt… unbeweglich, als hätte die Zeit für ihn angehalten.
Ich habe meinen Schwiegersohn gerufen. Er schaute unter den Tisch, wurde sofort blass und lief, ohne ein Wort zu sagen, hinter den Veranstalter. Nach einigen Sekunden ging die Musik nach, das Lachen ging aus und eine Welle der Unruhe ging durch den Saal.
– Oder er… lebt er noch? – ich habe leise gefragt.
Glücklicherweise war einer der Gäste Arzt. Er kam sofort an. Ja, er war am Leben. Kaum. Und in seiner Hand… es gab einen zerknitterten Zettel.
Wir haben es entwickelt. Die Handschrift war eilig, zitternd.
“Er ist nicht der, der sich selbst nennt. Eliza ist in Gefahr.”
Eliza. Junge. Meine Schwester.
Und dann wurde mir klar, dass sich in dieser Feier mehr verbarg als nur Blumen, Tänze und Trauringe.
Sie verbarg ein gefährliches Geheimnis.
