– „Elisabeth Petrivna, sind Sie noch nicht fertig? Der Arbeitstag ist zu Ende“, sagte der Kollege, der in der Tür stand.
„Danke, Sascha, ich gehe in einer halben Stunde, kannst du den Wachen Bescheid sagen?“ “Natürlich! Die Kollegin ging kopfschüttelnd: „Sie hat niemanden. Warum hat sie es denn so eilig?“ Ihre Kollegen flüsterten ihr hinterher. Lisa wusste, dass ihre Kollegen hinter ihrem Rücken flüsterten. Sie tat so, als würde sie sie nicht hören. Sie wusste, dass sie recht hatten. Sie war einsam. Sie war als Kind gemobbt worden. Sie war dick und hatte schiefe Zähne. Sie wuchs ohne Eltern auf. Sie wurde von ihrer Großmutter aufgezogen. Das Mobbing ging in der Schule weiter. Die Lehrer mochten sie nicht.
Obwohl sie ihnen nie einen Grund nannte. An der Universität nahm man sie nicht wahr. Aber sie ignorierte diese Probleme. Sie erstellte ein falsches Profil auf einer Dating-Website. Sie fälschte das Bild einer schönen Frau. Und begann, die männliche Aufmerksamkeit nur virtuell zu genießen. Die Zeit verging. Sie hatte einen guten Job, ein Auto und eine Wohnung. Eines Tages fand einer ihrer virtuellen Verehrer irgendwie ihre Adresse heraus. Lisa war sehr überrascht, Lesha vor ihrer Haustür zu sehen. Er nahm sofort an, dass Lisa die Schwester des Mädchens war, mit dem er gesprochen hatte. Lisa leugnete es nicht und sagte, dass ihre Schwester auf einer dringenden Geschäftsreise sei.
Als Lesha dies hörte, wurde sie wütend und reichte Lisa den Blumenstrauß. Er sagte: „Da Lisa nicht da ist, ist der Strauß für dich. „Nicht oft“, sagte Lisa leise. „Unmöglich“, sagte Lesha, “ich glaube es nicht. Du bist sehr schön. Deshalb wusste ich auch sofort, dass du Lisas Schwester bist. Als Lesha ging, hatte Lisa gemischte Gefühle. Sie ging zum Spiegel. Als sie sich betrachtete, merkte sie, dass sie doch nicht so dumm war. „Vielleicht hat er Recht?“, fragte Lisa. Sie ging zum Friseur. Er machte etwas Erstaunliches. Schließlich sagte er: „Du bist wunderschön! Du solltest unbedingt in ein Restaurant gehen, um dir einen Gentleman zu suchen. Und das tat sie dann auch. Von da an änderte sich Lisas Leben. Sie kam nicht mehr zu spät zur Arbeit.
