Eine Mehrheit bewertet die Arbeit von Friedrich Merz als Bundeskanzler mit „schlecht“. Auch die Umfragewerte der Union leiden derzeit.
Berlin – Die Union kann zwar in einer aktuellen Umfrage leicht an Zustimmung gewinnen, liegt aber weiterhin hinter der AfD auf Rang zwei. Laut dem „Trendbarometer“ der TV-Sender RTL und ntv kommt die Union auf 25 Prozent, die Alternative für Deutschland auf 26 Prozent. Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, erhielte die SPD 13 Prozent der Stimmen, es folgen Grüne und Linke mit je zwölf Prozent.
Hinweis: Forsa befragte für RTL und ntv zwischen 12. und 18. August insgesamt 2502 Menschen online. Die statistische Fehlertoleranz wird mit bis zu plus/minus 2,5 Prozentpunkten angegeben.
„Trendbarometer“: Mehrheit der Deutschen mit Merz‘ Arbeit unzufrieden
FDP und das Bündnis Sahra Wagenknecht kämen auf je drei Prozent, würden also aller Voraussicht nach nicht in den Bundestag einziehen. Alle sonstigen Parteien zusammen erhielten sechs Prozent der Stimmen. Auch im „Trendbarometer“ der vergangenen Woche lag die Union mit 24 Prozent nur auf dem zweiten Platz – hinter der AfD mit 26 Prozent. Die SPD erreichte in der Forsa-Befragung 13 Prozent, ebenso wie die Grünen. Die Linke kam demnach auf 11 Prozent.
Dabei sind die Menschen in Deutschland eher unzufrieden mit Bundeskanzler Friedrich Merz. Lediglich 30 Prozent geben an, Merz‘ Arbeit zu schätzen, mehr als zwei Drittel, 67 Prozent, antworteten mit „nein“ auf die Frage, ob sie zufrieden sind mit der bisherigen Arbeit des Bundeskanzlers.
Aktuelle Umfrage: Auch Insa sieht Union in der Krise – aber noch vor AfD
In einer weiteren aktuellen Umfrage verliert die Union an Zustimmung, liegt hier jedoch noch knapp vor der AfD. In der Befragung des Meinungsforschungsinstituts Insa für die Bild kommen CDU/CSU auf 26 Prozent (-1) und erreichen damit nur einen Punkt mehr als die AfD, die einen Wert von 25 Prozent hält. Die SPD verharrt demnach bei 14,5 Prozent. Die Grünen (11 Prozent), Linke (10 Prozent), BSW (5 Prozent), und FDP (4 Prozent) gewinnen demnach jeweils einen halben Punkt.
Für das aktuelle „Trendbarometer“ befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa zwischen dem 12. und 18. August 2502 Personen in Deutschland. Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider. (fmü)
