Ein junges Mädchen, selbst als Kind, brachte ein Mädchen im zweiten Stock des Entbindungsheims zur Welt. Das Mädchen wurde so hübsch, blauäugig, stark, gesund geboren. Aber meine Mutter wollte das Baby nicht mitnehmen und sprang nachts aus dem zweiten Stock und verschwand irgendwo. Das Mädchen wurde Leah genannt. Sie wurde in ein Waisenhaus gebracht. Dort wurden die Kinder qualitativ gepflegt. Gut gefüttert, angezogen, nur die Mitarbeiter des Waisenhauses hatten keine Kraft für Aufmerksamkeit und Liebe für Kinder. Leah wuchs als sehr stilles Mädchen auf. Sie konnte mit ihren drei Jahren gut sprechen, aber sie wollte lieber schweigen. Sie liebte es nicht, mit den Kindern in der Gruppe zusammen zu spielen und saß immer getrennt.
Leah hatte ein Spielzeug, einen Bären mit einem abgetrennten Fuß. Lea saß oft am Fenster und schaute irgendwo hin, sprach nur mit ihrem Teddybär. Sogar nachts erzählte sie ihm Geschichten. Sie hat nie geweint, als jemand sie beleidigt hat oder wenn sie gefallen ist. Niemand hat ihre Tränen gesehen. Eines Tages kam ein junges Paar in ein Waisenhaus. Die Frau war in der neuesten Mode gekleidet, sehr stattlich, elegant, und es war derselbe Mann mit ihr. Sie wollten ein kleines Kind nehmen, bis zu einem Jahr. Aber als sie den Flur entlang gingen, sah die Frau die älteren Kinder durch die Türspalte. Sie haben alle etwas gemacht, gespielt, etwas geformt. Niemand hat das Auftreten potenzieller Eltern bemerkt, außer Leah.
Sie rannte zur Tür, umarmte die Frau an ihren Füßen und begann leise zu weinen. —Das ist meine Tochter”, sagte die Frau und wandte sich an ihren Mann. Der Mann schüttelte zustimmend den Kopf. Das Paar musste schnell gehen, um alle notwendigen Dokumente schneller vorzubereiten. Buchstäblich am nächsten Tag kamen sie wieder an. “Wir haben alles gesammelt, was wir brauchen”, sagte die Frau und übergab dem Direktor des Waisenhauses einen riesigen Aktenordner. Wie sie es geschafft haben, alles an einem Tag zu sammeln, ist unbekannt. Eines ist sicher klar – wenn Sie wirklich etwas wollen, dann sind keine Hindernisse ein Hindernis. Am Abend gingen die glücklichen Eltern mit Lea zum Auto. Sie hat nur eine Sache genommen – ihren Bären ohne Pfote. Zum ersten Mal sahen alle Mitarbeiter und Kinder, wie Leah lachte und lächelte.
