Nach dem Unfall besuchte die Großmutter ihre Tochter in der Stadt. Sie blieb eine Woche lang bei ihr. Ihr Schwiegersohn sagte kein Wort zu ihr. Eine Woche später, beim Frühstück, sagte ihre Tochter: „Mama, du spuckst ja!“ Und sie schaute ihn an.

Einmal wartete ich an einer Bushaltestelle auf einen Fernbus. Draußen war es ein kalter Herbst. Es regnete. Mein Bus sollte in fünfzig Minuten abfahren.

Ich setzte mich auf einen Stuhl im Wartesaal, zückte mein Handy und begann im Internet zu surfen. Neben mir war ein Platz frei, auf dem eine energische alte Dame saß. Wir unterhielten uns flüchtig, weil sie offensichtlich mit jemandem reden wollte.
Das Gespräch begann mit dem banalen Wetter.

Ich setzte das Gespräch fort. Die Großmutter war sehr gesprächig und erzählte mir von sich und ihrem Leben. Die Großmutter erzählte mir von ihrem Leben. Sie erzählte mir, wie ihr Holzhaus abbrannte. Das Haus war groß genug für zwei Familien. Die alte Dame wohnte in einem Teil und die nicht arbeitende Familie im anderen.

Eines Nachts brach in dem Teil des Hauses, in dem die Familie lebte, ein Feuer aus und griff auf die Seite der Großmutter über. Der Großmutter gelang es, Dokumente, Geld und einige Kleidungsstücke zu retten.
Das Haus brannte bis auf die Grundmauern nieder, glücklicherweise wurde niemand getötet. Nach diesem Vorfall ging meine Großmutter zum Haus ihrer Tochter in der Stadt. Sie blieb eine Woche lang bei ihr. Ihr Schwiegersohn sagte kein Wort zu ihr.

Eine Woche später, beim Frühstück, sagte ihre Tochter zu ihr: „Mama, du schnarchst und stöhnst!“ Die Tochter antwortete ihr: „Während ihre Tochter und ihr Schwiegersohn bei der Arbeit waren, packte die Großmutter ihre einfachen Sachen und ging. Da traten ihr Tränen in die Augen. Sie wischte sie weg. „Ich habe sie allein aufgezogen.

Sie hat die Schule und die Universität abgeschlossen.
Ich habe ihr geholfen, eine Wohnung in der Stadt zu kaufen. Ich habe ihr geholfen, die Zwillinge aufzuziehen“, sagte meine Großmutter. „Das ist richtig.“ Ich spürte einen Kloß in meinem Hals. „Und wo wohnst du jetzt?“ Ich wandte mich an die alte Dame. Großmutter antwortete: „Ich bin in mein Dorf zurückgekehrt. Ich bin in ein leeres Haus gezogen. Darin wohne ich.

Ich brauche selbst nicht viel.“ Ohne nachzudenken, schrieb ich mir die Adresse meiner Großmutter auf. Ich kehrte nach Hause zurück und erzählte meiner Frau von dieser Begegnung. Wir hatten gerade ein Problem: Wir suchten einen Babysitter für unser Kind. Nach einer kurzen Diskussion beschlossen wir, die alte Dame zu uns nach Hause zu holen. Jetzt hat sie ein Dach über dem Kopf und wir haben eine liebevolle Großmutter.

 

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