Mein Sohn, der 1,5 Jahre älter ist als seine Schwester, begleitete sie stillschweigend hinaus…
Zwei Tage später erfuhr er, dass auf einer Station in einer Nachbarstadt eine Krankenschwester gesucht wurde. Sie wurde eingestellt. Es gelang uns, ein altes Haus am Stadtrand auf Kredit zu kaufen. Die ganze Zeit über ging es wie mit einem Bulldozer: kein Zurück, nur vorwärts, ohne einen Gedanken an Ärger.
Als der Lastwagen wegfuhr und in dem niedrigen Raum einen Turm von Sachen und Staub zurückließ, war er wieder ganz ruhig. Als er sich einen Eimer mit sauberem, wohlschmeckendem Wasser aus dem Brunnen holte. Als er den Ofen anzündete und das Haus sich mit Wärme füllte. In diesem kleinen alten Haus muss es viel Glück gegeben haben!
Es gab viel Glück: die Sonne im kleinen Fenster, das morgendliche Bad im Fluss, die warme Veranda, auf der es sich gut barfuß laufen ließ, die ersten Dill- und Möhrensprossen im Garten, der Kaffee zum Frühstück. Egal, dass der Kaffee der billigste war, es war Instantkaffee, und zum Abendessen gab es magere Nudeln. Aber meine Seele war im Frieden.
Ich schützte ihre kleine Welt vor einem Vater, der versuchte, seine Familie zurückzuerobern und sich an seine weinende Tochter zu erinnern. Niemals!
