Svitlana wurde in der 11. Klasse von einem Klassenkameraden schwanger – damals war sie sich sicher, dass dies die Liebe ihres Lebens war…
Doch als Viktor von der Schwangerschaft erfuhr, setzte er das Kind aus und verbreitete im ganzen Dorf Gerüchte über das Mädchen. Swetlana und ihre Eltern schämten sich sehr – ein minderjähriges Mädchen mit einem Kind, was würden die Leute sagen? Aber das Mädchen hatte Glück, dass ihre Eltern sie unterstützten und ihr und dem Baby halfen.
Und so beschloss sie zwei Jahre später, zu studieren – sie ließ ihre Tochter bei ihren Eltern und ging in die Stadt. Sie schrieb sich an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften ein, und gleichzeitig fand Svitlana einen Teilzeitjob als Kellnerin in einem der Restaurants der Stadt, um ihren Eltern mit Geld zu helfen.
Dort lernte sie Orest kennen – jung, gut aussehend und nicht arm. Der Mann verliebte sich sofort in das Mädchen und war bereit, alles für sie zu tun. Romantische Treffen, süße Küsse – und Svitlana zieht bei Orest ein.
Und von diesem Moment an begannen sie, ihre Hochzeit zu planen. Das Mädchen erzählte ihm natürlich sofort von ihrer Tochter – Orest sagte, das sei überhaupt kein Problem. Er gab ihr sogar Geld, um dem Kind Kleidung und Spielzeug zu kaufen. Und mit der Zeit sprach Svitlana das Thema an, dass ihre Tochter bei ihnen einziehen würde. Stellen Sie sich vor, wie überrascht sie war, als ihr Mann das nicht gut fand.
Er sagte mit Nachdruck, dass er das verstehe: Sie liebe ihre Tochter, aber sie solle weiterhin im Dorf leben. Wozu brauchen sie jetzt noch Kinder? Und überhaupt, das Kind ist an seine Großeltern gewöhnt und hat hier nichts zu suchen. Svitlana war schockiert und wusste nicht, was sie sagen sollte – sie liebte Orest.
Doch die letzten Worte ihres Mannes halfen ihr, die richtige Entscheidung zu treffen: „Du musst verstehen, dass ich nicht bereit bin, das Kind eines anderen aufzuziehen. Also entscheide dich – ich oder Inna. Ich denke, du wirst das Richtige tun, und wir werden weiterleben wie bisher“, sagte er zuversichtlich. Das Mädchen sagte nichts. Doch als Orest am nächsten Tag nach Hause kam, waren weder Switlana noch ihre Habseligkeiten da, dafür aber ein Zettel: „Ich werde mich immer für mein Kind entscheiden.“
