Ich erinnere mich noch gut an die schwierigen Zeiten, als meine Frau und ich gerade angefangen hatten, zusammenzuleben. Damals gab es fast kein Geld, und es war sehr schwierig, in unserer kleinen Stadt etwas zu verdienen…
Ich traf eine schwierige Entscheidung: Ich verließ meine Frau für ein Jahr und ging ins Ausland, um dort zu arbeiten. Dort nahm ich jeden Job an, der sich mir bot. Ich war Lader, Fahrer, machte Reparaturen – buchstäblich ein Tausendsassa in allen Bereichen. Ich schaffte es, in einem Jahr eine anständige Summe Geld zu verdienen. Ich sparte auf alles, denn meine Frau und ich hatten ein gemeinsames Ziel – ein eigenes Haus zu kaufen. In der Zwischenzeit hatte sich meine Frau eine gute Möglichkeit angesehen: eine Drei-Zimmer-Wohnung mitten in der Stadt. Es gab einen schönen Garten in der Nähe, saubere Luft, und die Nachbarn schienen recht anständig zu sein. Uns gefiel alles, und wir beschlossen, diese Wohnung zu kaufen. Ich habe meine gesamten Ersparnisse dafür eingesetzt.
Allerdings hatte ich nicht genug Geld für Reparaturen. Natürlich wollten wir sofort in die Wohnung einziehen, also baten wir unsere Schwiegermutter um etwas Geld, um die Wohnung zumindest teilweise zu renovieren. Aber meine Schwiegermutter weigerte sich. Sie sagte, dass sie noch einen jüngeren Sohn habe, der auf sein Studium spare und uns nicht helfen könne. Daraufhin mussten meine Frau und ich uns noch mehr anstrengen, um unser Bestes zu geben. Zwei Jahre später konnten wir endlich eine große Renovierung durchführen, und in dieser Zeit bekamen wir einen Sohn. Aber dann bemerkte ich, dass meine Schwiegermutter anfing, uns oft zu besuchen. Manchmal blieb sie sogar über Nacht.
Das kam mir seltsam vor, und ich beschloss, meine Frau direkt zu fragen, was da los war. Es stellte sich heraus, dass der jüngste Sohn meiner Schwiegermutter eine Braut gefunden hatte, und sie wollte auf keinen Fall bei seiner Mutter leben. Die Schwiegermutter musste sich also eine Wohnung suchen und bat uns, zu ihr zu kommen. Meine Frau ließ sie herein, ohne mich zu fragen. Ich war empört über dieses Vorgehen und beschloss, nicht zu schweigen. Ich erzählte meiner Schwiegermutter alles, was ich dachte. Ich erinnerte sie daran, dass sie, als meine Frau und ich ihre Hilfe brauchten, nur an das Wohl ihres Sohnes dachte. Und wenn sie jetzt Probleme hat, soll sie sich selbst darum kümmern. Unser Haus ist kein Ort, an dem sie vorübergehend leben kann.
