Ich arbeite als Schaffner in unserem Dorfbus und wir fahren jeden Morgen vom Dorf in die Stadt.
Die Fahrt dauert etwa zwei Stunden und normalerweise wechseln unsere Fahrgäste nicht. Wir kennen uns alle, die Leute gehen in die Stadt, um zu arbeiten, und abends fahren wir alle nach Hause in ihr Heimatdorf. Und dann, mitten auf der Fahrt, stieg eine fremde Gesellschaft in unseren Bus ein. Ich muss sagen, dass ich sie vorher nicht gesehen hatte, vielleicht waren die Leute aus der Stadt verwirrt. Es waren fünf Personen, drei Männer und zwei Frauen. Sie benahmen sich sehr vulgär und alle fünf rochen nach Abgasen. Ich hätte mich von solcher Gesellschaft fernhalten sollen, aber ich musste das Ticket bezahlen.
Ich wandte mich an einen großen Mann mit einer zotteligen Nase und bat ihn höflich, den Fahrschein zu bezahlen. Dieser Mann zog ohne einen Funken Respekt an seiner Zigarre und blies mir den Rauch entgegen. Dann warf er den Stummel auf den Sitz und sagte: „Sie haben hier einen Schweinestall. Räumen Sie erst einmal auf, dann entscheide ich, ob ich Sie bezahle oder nicht. Und dann lachte die ganze Gesellschaft. Dieses Verhalten eines älteren Mannes hat mich, gelinde gesagt, verärgert. Also forderte ich ihn auf, das Ticket erneut zu bezahlen: „Sehen Sie nicht, dass ich ein Invalide bin? Sehen Sie, mir fehlt ein Glied am Bein, und hier wird mir eine lebenslange Freifahrt garantiert. -Sie sehen doch, dass Sie auch ohne einen Finger behindert sind“, antwortete ich.
-‘Was hast du da gesagt? Kommen Sie her! Und dann kam unser Rentner Igor Stepanowitsch, um mich zu verteidigen. Er ging auf den bösen Hasen zu und schlug ihn sofort zu Boden. Er brauchte einige Zeit, um sich vom Boden zu erheben, denn er hatte nicht damit gerechnet, dass der alte Mann ihn niederschlagen würde. Aber Igor Stepanowitsch gab nicht auf, denn wir alle im Dorf wissen, dass er in seiner Jugend ein Boxchampion war. Igor Stepanowitsch ging auf den zweiten Mann zu und verdrehte ihm den Arm, so dass er wie ein Mädchen kreischte: „Bezahlen Sie den Preis für die Eintrittskarte, sofort!“, befahl der ehemalige Boxer. Die frechen Gesichter machten einen doppelten Sous und rannten aus dem Bus. Mit einem Kerl wie Igor Stepanowitsch hat man keine Angst, in irgendeine Situation zu geraten, es ist gut, dass wir so einen Kerl in unserem Dorf haben.
