Ich war mehr als 10 Jahre lang mit Maskim verheiratet. Alles schien gut für uns zu laufen: Wir liebten uns, hatten eine wunderschöne Tochter, zogen sie auf und liebten sie.
Eines Tages lernte mein Mann einen Studienfreund kennen, der ihm einen Job mit hohem Gehalt anbot. Mein Mann nahm an. Und dann vergaß ich für immer, was Frieden und Ruhe im Leben bedeuten. Max kam oft spät nach Hause – wütend und gereizt. Manchmal kam er überhaupt nicht mehr nach Hause. Meine Beziehung zu meiner Tochter war vorbei. Eines Tages kam Maxim mit einem jungen Mädchen an der Hand nach Hause. Er forderte mich auf, meine Sachen zu packen, meine Tochter zu holen und zu verschwinden.
Ich konnte nicht glauben, was da geschah. Ich flehte ihn an, wenigstens bis zum Morgen zu warten. Aber Max war hartnäckig und schob uns einfach zur Tür hinaus. Ich hatte nur eine Wahl – ich musste in das alte Haus meiner Großmutter gehen. Es lag in einem abgelegenen Dorf und war in einem schrecklichen Zustand. Das Dach war undicht, es gab keine Fenster zwischen den Wänden. Eine Nachbarin wohnte direkt neben uns. Ich kannte sie noch aus meiner Kindheit. Es war offensichtlich, dass sie sich mit ihrem Garten schwer tat, und so bat sie mich oft, ihr auf dem Hof zu helfen. Mit der Zeit gelang es uns, einen Bauernhof aufzubauen, so dass wir immer frisches Obst, Gemüse und Milch hatten. Bald hatte ich die Idee für ein Geschäft.
Ich kaufte eine weitere Kuh, und meine Milch wurde nicht nur im Dorfladen, sondern auch in den Supermärkten der Stadt angeboten. Eines Tages erhielt ich einen Anruf von meiner Schwiegermutter, die seit Jahren nichts mehr von mir gehört hatte. Ich sagte ihr geradeheraus, dass ich keine Lust habe, mit ihr zu sprechen. Als meine Ex-Schwiegermutter merkte, dass es mir gut ging, sprach sie mit ihrem Sohn, und ein paar Tage später war er auf dem Baum. Er war fassungslos, als er sah, dass das alte Haus seiner Großmutter in eine schöne Wohnung verwandelt worden war, dass ein teures ausländisches Auto davor stand und dass ich wie eine schöne und selbstbewusste Frau aussah – nicht wie die Frau, die er aus der Wohnung geworfen hatte.
Ich wollte diesen Mann nicht mehr sehen und ich wollte ihn nicht in mein Leben lassen. Und meine Tochter hatte einen solchen Vater schon lange nicht mehr gebraucht. Also erzählte ich einem meiner Angestellten, dass der Mann auf Abwege geraten war, und bat ihn, ihn aus dem Gebäude zu begleiten.
