– „Nein, stell dir vor, sie hat ein riesiges Wohnheim geerbt, aber sie wohnt immer noch bei uns“, beschwert sich Halina bei ihren Freundinnen über ihre Schwiegermutter.
„Und ich, mein Mann und mein Sohn aus erster Ehe sind wegen ihr gezwungen, in drei Zimmern zu wohnen, obwohl es eine Vier-Zimmer-Wohnung ist.„“Hast du ihr gesagt, sie soll ausziehen?„“Natürlich.
Aber sie mietet dieses Zimmer, damit sie unabhängig ist.„“Und Ihnen gehört die Wohnung?„“Ja, als Frau des Eigentümers. – Und Ihr Sohn?“ “Nun, er ist mein Sohn. Und was tun Sie, um die alte Dame da rauszuholen?
– Oh, eine ganze Reihe von Dingen. Erstens habe ich sie dazu gebracht, einen Kühlschrank zu kaufen, zweitens lasse ich sie nicht in der Küche wohnen, auch nicht im Bad, und drittens habe ich meinen Mann ständig gegen sie aufgehetzt. – Hört Ihr Mann auf Sie? – Soll er es doch versuchen… Ein Jahr lang ertrug Marina Petrowna die Schikanen ihrer Schwiegertochter, sie wollte die Familie ihres Sohnes nicht zerstören.
Doch alle Geduld hat ein Ende. Sie zog in ein Wohnheimzimmer und rief drei Tage später ihren Sohn an.
– Als Eigentümerin der Hälfte der Wohnung biete ich dir an, meinen Anteil aufzukaufen.
– Aber so viel Geld habe ich nicht, Mama.
– Nach dem Gesetz hätte ich dich warnen müssen, und das habe ich getan. Eine Woche später habe ich eine Anzeige in der Zeitung aufgegeben.
Zwei Monate lang kamen Käufer und sahen sich die Wohnung an. Schließlich fand sich ein Käufer.
Marina Petrowna hat sie extra ausgesucht. Sie senkte sogar den Preis ein wenig, um eine solche Kundin nicht zu verpassen. Tamara, eine schlanke, temperamentvolle Brünette mit einer Wespentaille, machte Galina das Leben „süß“. Jeden Tag ließ sie sie durch das Badezimmer, die Toilette und die Küche gehen. Außerdem läuft sie kaum bekleidet vor ihrem Mann herum und rollt mit den Augen.
Marina Petrowna nutzte das Geld, um eine große Einzimmerwohnung zu kaufen, sie zu renovieren und einzurichten, auszuziehen und den Schlafsaal zu vermieten, um sich etwas dazuzuverdienen.
